by Eduard Fentsch (1814 - 1877)
Und will's Dein Vater nicht leiden
Language: German (Deutsch)
Und will's Dein Vater nicht leiden, Daß ich Dein Liebster bin, So [wand're]1 ich in die Fremde Über Fluß und Bächlein hin.2 In die Fremde will ich wandern [Weitaus in ferniges Land, Und ein Brieflein soll Dir verkündern, Wie]3 ich keinen Schatz mehr fand. [Meine Fingerlein sind die Federn, Grün' Waldlaub das Papier, Mein Zährlein sind die Dinten, Damit ich schreib' zu Dir.]4
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View original text (without footnotes)Confirmed with Erzählungen von E. Fentsch, Erstes Bändchen, Stuttgart: Verlag von Gebrüder Scheitlin, 1855, page 20.
1 Deprosse: "wandere"2 Deprosse adds
Herr Vater und Frau Mutter, nun gebt mir Reisegeld, ich will mein Glück versuchen in der weiten, weiten Welt.3 Deprosse: "Ins fernige welsche Land,/ Dann soll dir ein Brieflein künden,/ Dass"
4 Deprosse:
Beim Wandern auf der Landstraß' hab' ich dies Liedlein erdacht, dieweil in jungen Jahren die Liebe mich fremd gemacht!
Text Authorship:
- by Eduard Fentsch (1814 - 1877), no title, appears in Erzählungen, in Fragmente aus dem Tagebuch meines Oheims: Erstes Fragment [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Anton Deprosse (1838 - 1878), "Wanderschaft", op. 9 (Drei Lieder im Volkston) no. 1, published 1865 [ medium voice and piano ] [sung text checked 1 time]
- by Adam Christoph Friedrich Mergner (1818 - 1891), "Wanderschaft", published 1880 [ voice and piano ], from Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, no. 4, Regensburg, Coppenrath [sung text not yet checked]
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This text was added to the website: 2017-07-15
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