by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873)
Ich kann es dir nicht sagen
Language: German (Deutsch)
Ich kann es dir nicht sagen, Wie so verloren ich bin, Mein Herz ist mir zerschlagen, Zerrissen ist mein Sinn: Ich schleiche so krank und trübe, Und alles um meine Liebe, Von der ich geschieden bin. Am blauen Himmel ziehen Die Wolken lustig hin, Im Feld die Bäume blühen, Die Saaten grünen drin; Ich schau' hinaus so trübe, Und alles um meine Liebe, Von der ich geschieden bin. Die Lüfte füllt ein Klingen, Die Vöglein jubeln drin, Blühende Jungfraun singen Durch helle Gärten hin; Ich lausche hinaus so trübe, Und alles um meine Liebe, Von der ich geschieden bin. O Lenz, dich grüßt das Leben Durch Erd' und Himmel hin. Was soll ich Armer geben? Der Schmerz ist mein Gewinn: Ich traure krank und trübe, Und alles um meine Liebe, Von der ich geschieden bin. Ich kann es dir nicht sagen, Wie so verloren ich bin, Mein Herz ist mir zerschlagen, Zerrissen ist mein Sinn: Ich bin so krank und trübe, Dahin ist meine Liebe, Mein Leben ist dahin!
A. Muck sets stanzas 1, 2 (lines 1-4), 3, 4 (lines 1-4), 5
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Dichtungen eines Rheinischen Poeten von Wolfgang Müller von Königswinter, Erster Band, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1871, pages 68-69.
Text Authorship:
- by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873), "Verlorene Liebe" [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website: 2015-04-30
Line count: 35
Word count: 175