by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846)
Hoch Gutenberg
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Language: German (Deutsch)
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Zwar hat der edle deutsche Rhein Fürwahr der guten Berge viel, Aus denen er uns Geist schenkt ein, Bei Sang und Klang, bei Tanz und Spiel. Doch seiner besten Berge Glanz, Er kommt nicht gleich an hellen Schein, Dem Gutenberg des Ruhmes Kranz Er grünt im alten Mainz am Rhein. Von diesem Gutenberg ging Licht In alle Lande leuchtend aus, Das kühn durch finstre Nacht sich bricht, Und ohne Schwert schlug manchen Strauss. Aus seiner Presse quoll ein Most, Der bald die ganze Welt berauscht, Der sie befreit von manchem Rost, Den sie um keinen Wein vertauscht. Vom guten Berg quoll guter Wein In's dunkle Fass. Zieht ihn an's Licht! Sein feurig Sonnengold schenkt ein! Auf! Klingt und trinkt! so will's die Pflicht. Dein dreifach Hoch hier bring' ich aus, Du der durch Druck vom Druck befreist. Hoch Gutenberg! Stosst an, trinkt aus Des guten Berges Feuergeist.
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Note for Taubert's setting: the fourth line of stanza 2 becomes "Ja, kühn schlug manchen Strauss." in the repetition.
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- by (Johann) Philipp Kaufmann (1802 - 1846) [author's text not yet checked against a primary source]
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This text was added to the website: 2016-06-08
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