by Ernst Friedrich Georg Vincke (1811 - 1875)
Nachtgedanken
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Stille Nacht, du schwebst hernieder, Senkest dich auf Tal und Flur, Und dein dunkeles Gefieder Fächelt Ruhe der Natur; Nur die Geister herber Schmerzen, Von des Lebens Sturm bewegt, Schlafen nicht im wunden Herzen, Wachen, bis es nicht mehr schlägt. Schweiget, schweiget, ihr Gesänge, Sanfter Nachhall einst'ger Lust, Tönet nicht wie Harfenklänge In der Schmerz-erfüllten Brust; Fliehet, farbenreiche Bilder, Aus des Busens tiefsten Raum, Nein, nicht fliehet, aber milder Zeigt euch im Erinnrungstraum.
View text with all available footnotes
Research team for this page: John Versmoren , Melanie Trumbull
Confirmed with Ernst Friedrich Georg Vincke, Gedichte, Magdeburg: in der Creutz'schen Buchhandlung, 1840, page 168.
Text Authorship:
- by Ernst Friedrich Georg Vincke (1811 - 1875), "Nachtgedanken", Magdeburg: in der Creutz'schen Buchhandlung, first published 1840 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: John Versmoren , Melanie Trumbull
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 76