Dort droben auf hohem Berge
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Language: German (Deutsch)
Dort droben auf hohem Berge Da steht ein prächtiges Haus, Da schauen drei schöne Jungfräulein Des Abends und Morgens heraus. Die eine die heißet Susanna, Die andre Bernharte allein, Die dritte die will ich mir nehmen, Die soll es mein eigen sein. Dort drunten im tiefen Thale Da treibet das Waßer das Rad, Da malt man nichts als wie Liebe Da malt man früh und spat. Das Mülrad das ist zerbrochen So hat nun die Lieb ein End, Und wenn sich zwei Herzlieb thun scheiden, So geben sich beide die Händ. Scheiden, ach Scheiden, ach Scheiden, Wer hat sich das Scheiden erdacht? Es hat sich ein frisch junges Mädchen Das Scheiden mit Thränen erdacht.
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View text with all available footnotesConfirmed with Deutsche Volkslieder. Sammlung von Franz Ludwig Mittler, Marburg und Leipzig: N. G. Elwert'scher Verlag, 1855, no. 769, page 557. Second of three variations. See also the first, Mülrad; and the third, Da droben in jenem Thale.
Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) , no title, subtitle: "Mündlich aus Hessen" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2024-04-20
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