by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
Ach Gott! wie braucht's so kurze Frist
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Language: German (Deutsch)
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Ach Gott! wie braucht's so kurze Frist, Bis daß ein Mensch vergessen ist! Und hat er's noch so treu gemeint, Und ward er noch so heiß beweint. Kaum ist gebettet er zur Ruh, Ein Andrer kommt daher im Nu, Und lächelt so vergnüglich gar Vielleicht schon in der Trauerschaar. Und wenn ein Röslein bald auf's Grab Aus wildem Grün nur blickt herab, Umsonst wohl blüht's in schönster Zier, Kaum Einer fragt: Wer schläft allhier? So gieng's von je, so wird es gehn, Kaum Einem anders hier geschehn; Nur Gott liebt fort zu aller Zeit, Nur Gott liebt fort in Ewigkeit.
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View text with all available footnotesConfirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 306-307.
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Ach Gott! wie braucht's so kurze Frist!", appears in Liederbuch, in 5. Vermischte Lieder, no. 330 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-01-10
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