by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894)
O, du lieber, lieber Schatz! wir müssen...
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Language: German (Deutsch)
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O, du lieber, lieber Schatz! wir müssen scheiden, Keine Hoffnung ist auf Erden mehr. Drum zerspringet schier das Herz, das Herz uns beiden -- Lieber Schatz! ach weine nicht so sehr! Gib mir einen Kuß! Eh' ich dich lassen muß. O wie trägt mein Herz an seiner Lieb' so schwer! Ach! das Bächlein rauscht und rauscht zu deinen Füßen, Schwälblein baut an deinem Fensterlein. Ach! sie Alle, Alle dürfen dich begrüßen, Und von dannen muß nur ich allein. Von der Rose brich Einen Strauß für mich! Daß ich Etwas hab' von dir, darauf ich wein'. Mond und Sonne will nach dir, nach dir ich fragen, Die dich sehen über'm fernen Meer. Alle Nacht will ich Gutnacht, Gutnacht dir sagen, Als ob ich noch immer bei dir wär'. Nimm den letzten Kuß! Weh! dich lassen muß, B'hüt' dich Gott, mein Schatz, ich seh' dich nimmermehr!
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Ludwig Pfau, Zweite Auflage, Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung, 1858, page 136.
Text Authorship:
- by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894), appears in Gedichte [1847], in 3. Lieder und Stimmen, in Burschenlieder, no. 11 [author's text checked 1 time against a primary source]
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