by Heinrich Seidel (1842 - 1906)
Die Blumen wiegen und nicken
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Language: German (Deutsch)
Die Blumen wiegen und nicken Im schlafenden Garten all, Als ob sie träumend lauschten Dem Lied der Nachtigall. Sie singt die alte Klage: „Ihr müsst verblühn, verwehn!“ Die Blumen nicken im Traume, Weil sie es wohl verstehn. Am Morgen singt die Lerche Herab aus blauen Höhn Die alten Jubellieder: „O Welt, wie bist du schön!“ Die Blumen nicken freudig Im sonnigen Gartenraum -- Sie haben längst vergessen Den alten trüben Traum. --
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View text with all available footnotesConfirmed with Glockenspiel. Gesammelte Gedichte von Heinrich Seidel. Fünftes Tausend, Leipzig, A. G. Liebeskind, 1897, pages 137-138.
Text Authorship:
- by Heinrich Seidel (1842 - 1906), "Leichter Sinn ", appears in Glockenspiel: Gesammelte Gedichte, in Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2020-05-07
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