by Gustav Falke (1853 - 1916)
Auf dem Maskenball
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Die Geigen girren leise, die Flöten flüstern so fein, die Masken drehn sich im Kreise plump fährt die Pauke drein. Die Bläser blähen die Backen, das Bombardon poltert wie wild, da dreht sich auf zierlichsten Hacken auf einmal das zierlichste Bild. Ein Seufzer der Klarinette, ein zärtliches Ach der Obo'; tanze mit mir, Pierette! - kein Füßchen tanzte je so. Die Geigen girren leise, die Flöten flüstern so fein, die Masken drehn sich im Kreise, ein Pfropfenknall fährt drein. Die Bläser blähen die Backen, das Bombardon winselt wie wund. Den Arm um den reizendsten Nacken, such ich den reizendsten Mund. Ein Seufzer der Klarinette, ein zärtliches Ach der Obo'; küsse mich, Pierette! - kein Mündchen küßte je so.
View text with all available footnotes
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
Confirmed with Gesammelte Dichtungen von Gustav Falke Dritter Band: Der Frühlingsreiter, Hamburg und Berlin, Alfred Janssen, 1912, pages 13-14.
Text Authorship:
- by Gustav Falke (1853 - 1916), "Auf dem Maskenball" [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2020-04-27
Line count: 24
Word count: 117