by Marie Mindermann (1808 - 1882)
Die Nacht will niedersinken
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Language: German (Deutsch)
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Die Nacht will niedersinken, Der Tag geht leis zur Ruh', Die Sterne droben blinken, Mein Herz, was willst denn du? -- Kannst du nicht Ruhe finden In deiner tiefen Pein? -- O lerne überwinden, Und du wirst ruhig sein. Die Blumen stehn im Schlummer, Erquickt vom kühlen Naß; Du aber bist voll Kummer, Quälst dich um dies und das; Sieh, deine Tage schwinden, Nur kurze Zeit ist dein; O lerne überwinden, Und du wirst ruhig sein. Im Strom die Wellen rauschen, Als sängen sie zur Ruh', Die Sterne droben lauschen, Und du, mein Herz, und du? Du kannst nicht Frieden finden In deiner Erdenpein; O lerne überwinden, Und Frieden wiegt dich ein.
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View text with all available footnotesConfirmed with Bremer Dichter dees neunzehnten Jahrhunderts, ed. by Julius Graefe and August Freudenthal, Bremen: Karl Tannen, 1875, pages 237 - 238.
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- by Marie Mindermann (1808 - 1882), "Die Nacht will niedersinken" [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2021-09-28
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