by Rudolf Löwenstein (1819 - 1891)
Mondesglanz kommt still geflossen
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Language: German (Deutsch)
Mondesglanz kommt still geflossen Über Wald und Feld; Süße Ruh' hat sich ergossen Auf die weite Welt. Dichter Nebel Schlummerdecken Breiten aus sich nun. -- Wird der Tag auch Alle wecken, Die jetzt sorglos ruh'n? -- Manche Blume, kaum entfaltet, Welket über Nacht; Ach! Auch manches Herz erkaltet, Eh' der Morgen lacht. Denn das Herz ist unser Leben, Und das Herz ein Hauch, Und der Herr, Der es gegeben, Kann es nehmen auch. Doch so lang der Hauch noch glühend Deine Brust belebt, So lang', wie ein Röslein blühend, Sich dein Haupt erhebt: Fürchte nicht, daß du verwehest; Halte frohen Muth! Überall, o glaub' es! stehest Du in Gottes Hut.
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View text with all available footnotesConfirmed with Der Mensch und die Ewigkeit, dritte Ausgabe, no editor named, Leipzig: Otto Wigand, 1859, song no. 369, page 205.
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- by Rudolf Löwenstein (1819 - 1891), no title [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
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