Er weilet so fern
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Language: German (Deutsch)
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Steh ich an meinem Fensterlein, Schau in die stille Nacht hinein, Den ich gesehen hab so gern, Der weilet so fern. Er weilt so fern, den ich geliebt, Der mir Freud und Leiden giebt. Leiden gab er mir so viel, Doch mein Herz schwieg immer still. Schweig nur still, du armes Herz, Trag in Geduld nur deinen Schmerz! Ja, wenn die erste Liebe stirbt, Dann ist's der Tod, der um mich/dich wirbt. -- Willst du mich denn noch ein Mal seh'n, Ei, so steig auf Bergeshöh'n, Schau hinab ins tiefe Thal, Siehst du mich zum letzten Mal. Willst du mich denn nicht mehr seh'n, Ei, so will ich von dir geh'n, Weinen bis das Herz mir bricht: Schatz, leb wohl, vergiß mein nicht!
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
Confirmed with Karl Becker (ed.), Rheinischer Volksliederborn. Auswahl der edelsten und schönsten Volkslieder mit ihren Melodien der verschiedenen Gegenden der Rheinlande, Neuwied am Rhein: Heuser's Verlag (Louis Heufer), 1892, page 65.
Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) , "Er weilet so fern" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2021-10-17
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