by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873)
Es streckt der Wald die Zweige so grün
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Es streckt der Wald die Zweige so grün In den blauen Frühlingsmorgen, Die Gipfel im duftigen Lichte erblüh'n, Die Stämme im Schatten geborgen. Da sprengen die lustigen Reiter herein, Die flatternden Fähnlein fliegen; Es schmettern die Hörner Lieder darein, Die klingend im Walde sich wiegen. Und wie es wallt, und wie es schallt In brausendem Jugendgeflute, O du stolzer grünender Frühlingswald, So waldgrün wird mir zu Muthe!
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Dichtungen eines Rheinischen Poeten, Band 1: Mein Herz ist am Rheine. Liederbuch von Wolfgang Müller von Königswinter, Vierte vermehrte und verbesserte Auflage, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1871, p. 23.
Note: modernized spelling would change "Muthe" to "Mute"
Text Authorship:
- by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873), "Waldlied", appears in Dichtungen eines Rheinischen Poeten, in 1. Mein Herz ist am Rheine: Liederbuch, in 1. Junge Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Rudi Spring , Johann Winkler
This text was added to the website: 2014-11-20
Line count: 12
Word count: 73