Es streckt der Wald die Zweige so grün
Language: German (Deutsch) 
Es streckt der Wald die Zweige so grün
In den blauen Frühlingsmorgen,
Die Gipfel [im duftigen Lichte]1 erblüh'n,
Die Stämme im Schatten geborgen.

Da sprengen die lustigen Reiter herein,
Die flatternden [Fähnlein]2 fliegen;
Es schmettern die Hörner Lieder darein,
Die klingend im Walde sich wiegen.

[Und wie es wallt, und wie es schallt]3
In brausendem Jugendgeflute,
O du stolzer grünender Frühlingswald,
So waldgrün wird mir zu Muthe!

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Confirmed with Dichtungen eines Rheinischen Poeten, Band 1: Mein Herz ist am Rheine. Liederbuch von Wolfgang Müller von Königswinter, Vierte vermehrte und verbesserte Auflage, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1871, p. 23.

Note: modernized spelling would change "Muthe" to "Mute"
1 Franz: "in hellem Glanz"
2 Franz: "Fähnelein"
3 Franz: "Und wie es nun wallt, und wie es nun schallt"

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Settings in other languages, adaptations, or excerpts:

  • Also set in Swedish (Svenska), a translation by Anonymous/Unidentified Artist ; composed by Ludvig Norman.

Researcher for this text: Rudi Spring

This text was added to the website: 2014-11-20
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