by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887)
Vom Berge
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Language: German (Deutsch)
Jetzt steh ich auf der höchsten Höh Und lug' ins Land hinein, Ob ich nicht mein' Herzallerliebste seh, Aber ach! es kann nicht sein. Wär's nicht zu weit, zu weit von hier Bis zu der Liebsten hin, Wär' ich lange schon bei ihr, bei ihr, Der ich nun so ferne bin. Sie sitzet wohl am Fensterlein Und schaut hinaus in die Fern', Und flüstert leise: "Vergißnichtmein!" Lieber Schatz, ich käme gern. Als die erste Frühlingssonne schien, Zog ich aus in den jungen März, Wenn die Vögel in den Mittag ziehn, Komm ich an dein warmes Herz.
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Researcher for this page: Harry Joelson
Text Authorship:
- by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887), "Vom Berge", appears in Gedichte, in 1. Erstes Buch: Lieder, no. 21, first published 1848 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2010-11-13
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