by Alfred von Meißner (1822 - 1885)
An meine Rose
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Language: German (Deutsch)
Du, meine schöne junge Rose, Die mir an's Herz das Schicksal warf, Das nun das Herz, das hoffnungslose Nicht mehr in sich verzagen darf, Du bringst mir meinen Frühling wieder, In frische Purpurglut getaucht, Es ist dein Duft, der diese Lieder Mit neuer Ahnung süß durchhaucht. Daß leuchtend meine Stirne werde, Blickst Du mich an, Du milder Trost -- Dein Lächeln ist ein Kind der Erde, Das mit den Engeln Gottes kost! Daß ich ins große Loblied stimme, Hebt mich Dein Wort ans Licht empor -- Wie an der Blume hangt die Imme, An Deinen Lippen hängt mein Ohr. Mit deinem blühenden Gewinde O deck' mein wundes Herz mir zu, Daß sich's in Rosenglut entzünde, So jung und schön, so rein wie du!
O. Dresel sets stanzas 1-2, 5
Confirmed with Alfred von Meißner, Gedichte, zweite stark vermehrte Auflage, Leipzig: Friedrich Ludwig Herbig, 1846, pages 19 - 20. Appears in Junge Liebe.
Text Authorship:
- by Alfred von Meißner (1822 - 1885), "An meine Rose", appears in Gedichte, in Junge Liebe, first published 1845 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Research team for this page: Harry Joelson , Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2008-04-03
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