by Franz Alfred Muth (1839 - 1890)
Die Glocken, sie läuten zur guten Nacht
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Die Glocken, sie läuten zur guten Nacht, Daß Mond und Sterne sind aufgewacht; Die Glocken, sie läuten zum Thal hinein, Sie läuten auch in die Seele mein. Und wie sie läuten, da regen sich Die Jugend Träume so wonniglich; -- Die alten Tage so rosenschön, Mir ist, als müßten sie aufersteh'n. Als grüßte der Blume Lieblichkeit Aus Wald und Haide noch zur Zeit, Wie dazumal, da sie so traut, So schwesterlich mich angeschaut. O Sonnenglanz, o Waldesblüh'n, O Vogelschlag, o Haide grün; O meiner Jugend Lieb' und Lust, Wie wacht ihr auf in meiner Brust! Nun aber bei der Glocke Rast Bewegt zu Thränen bin ich fast; Wohin, du fröhlicher Jugendsinn, Wohin mein Leben, wohin, wohin?
J. Blied sets stanzas 1-2, 4-5
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Franz Alfred Muth, Waldblumen, Dritte, durchaus ausgewählte und reich vermehrte Auflage, Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh, 1885, page 136.
Text Authorship:
- by Franz Alfred Muth (1839 - 1890), no title, appears in Waldblumen, in 2. Herzensklänge und Lebensstimmen [3rd edition], in Abendgeläute , no. 2 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler
This text was added to the website: 2020-01-23
Line count: 20
Word count: 130