Will ich in mein Gärtlein gehn
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Language: German (Deutsch)
Will ich in mein Gärtlein gehn, Will mein Zwiebeln gießen; Steht ein bucklicht Männlein da, Fängt als an zu niesen. Will ich in mein Küchel gehn, Will mein Süpplein kochen; Steht ein bucklicht Männlein da, Hat mein Töpflein brochen. Will ich in mein Stüblein gehn, Will mein Müßlein essen; Steht ein bucklicht Männlein da, Hats schon halber gessen. Will ich auf mein Boden gehn, Will mein Hölzlein holen; Steht ein bucklicht Männlein da, Hat mirs halber g'stohlen. Will ich in mein Keller gehn, Will mein Weinlein zapfen; Steht ein bucklicht Männlein da, Thut mir'n Krug wegschnappen. Setz ich mich ans Rädlein hin, Will mein Fädlein drehen; Steht ein bucklicht Männlein da, Läßt mirs Rad nicht gehen. Geh ich in mein Kämmerlein, Will mein Bettlein machen; Steht ein bucklicht Männlein da, Fängt als an zu lachen. Wenn ich an mein Bänklein knie, Will ein bislein beten; Steht ein bucklicht Männlein da, Fängt als an zu reden. Liebes Kindlein, ach ich bitt, Bet' für's bucklicht Männlein mit!
A. Zemlinsky sets stanzas 1-3, 6-9
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- from Volkslieder (Folksongs) , "Das bucklige Männlein", appears in Des Knaben Wunderhorn [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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