by Walter Calé (1881 - 1904)
Encore
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Language: German (Deutsch)
Nun bist du ruhig, liebes Herz, Die Schmerzen gleiten nur so von weiten noch heimatwärts. Das waren trübe Zeiten. Schon wacht der Mond am Himmel lang. Mir quillt versonnen aus Seelenbronnen ein kühler Sang von neuen Liebeswonnen. Was sing' ich denn die trübe Nacht? Laßt uns doch warten! Bald kommt in Fahrten von hoher Pracht der Tag in unsern Garten. Die böse Sehnsucht ist mir tot. Der Tag will schlingen um mich ein Klingen. Glück wuchs aus Not. Wie will ich fröhlich singen!
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Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler
Confirmed with Nachgelassene Schriften von Walter Calé. Mit einem Vorwort von Fritz Mauthner, herausgegeben und eingeleitet von Arthur Brückmann, Dritte Auflage, Berlin: S. Fischer Verlag, 1910, page 53, from the section called "Gedichte (1899-1904)."
Text Authorship:
- by Walter Calé (1881 - 1904), "Encore", appears in Nachgelassene Schriften, in Gedichte (1899-1904) [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2009-06-11
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