by Wilhelm Müller (1794 - 1827)
Was soll ich erst kaufen
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Language: German (Deutsch)
Was soll ich erst kaufen Eine Feder und Tint'? Buchstabiren und Schreiben Geht auch nicht geschwind. Will selber hinlaufen Zu der Nannerl in's Haus, Will's mündlich ihr sagen: Unsre Liebschaft ist aus! Unsre Liebschaft ist zerrissen, Wird nimmermehr ganz; Und morgen da führ' ich Ein' Andre zum Tanz. Es springen viel Dirnen Und singen dazu, Ach Nannerl, ach Nannerl, Doch Keine wie du! Unsre Liebschaft ist zerrissen, Unsre Liebschaft ist aus! Ich klopfe nicht wieder An der Nannerl ihr Haus. Der Häuser giebt's viele Mit Fenstern darein; Doch's klinget kein Fenster Wie deines so fein! Unsre Liebschaft ist zerrissen -- Leb' wohl denn, mein Kind! Was ist's, daß so beißend Aus den Augen mir rinnt? Es weinen viel Bursche Und jammern dabei -- Doch, Nannerl, 's kömmt Keinem Vom Herzen so treu! Unsre Liebschaft ist zerrissen, Mein Herze dazu -- Ach Nannerl, mein Nannerl, Was meinest denn du? Und müssen wir scheiden In jetziger Zeit, Führ' Gott uns zusammen In die ewige Freud'!
O. Nicolai sets stanzas 1-2
C. Mangold sets stanzas 1, 2, 5
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- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Abschied", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 2, in Ländliche Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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