by Paul Heyse (1830 - 1914)
Wohl in Acht, wohl in Acht nahm
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Language: German (Deutsch)
Wohl in Acht, wohl in Acht nahm Über Tag ich das Aug' und die Hand. Wie die Nacht, wie die dämmernde Nacht kam, Wie geschah's, daß der Trotz mir entschwand? Ach wie wund, ach wie wund wahr Mir von tödtlichen Räthseln die Brust! Doch der Mund, doch der thörichte Mund war Nur geöffnet für Lachen und Lust. Denn so blöd ist, so blöde Unser Herz, wie ein trotziges Kind. Kaum umgraut es die Nacht und die Öde, Flüchtet's reuig zur Mutter geschwind. Wohl in Acht, wohl in Acht nahm Über Tag ich das Aug' und die Hand. Wie die Nacht, wie die selige Nacht kam, Hab' ich stammelnd ihr Alles bekannt.
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View text with all available footnotesConfirmed with Paul Heyse, Skizzenbuch. Lieder und Bilder, Berlin: Wilhelm Hertz, 1877. Appears in Neues Leben, page 91.
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- by Paul Heyse (1830 - 1914), "Wohl in Acht, wohl in Acht nahm ", appears in Skizzenbuch. Lieder und Bilder, in Neues Leben [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2019-08-04
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