by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Neue Liebe
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Herz, mein Herz, warum so fröhlich, So voll Unruh und zerstreut, Als käme über Berge selig Schon die schöne Frühlingszeit? Weil ein liebes Mädchen wieder Herzlich an mein Herz sich drückt, Schaust du fröhlich auf und nieder, Erd und Himmel dich erquickt. Und ich hab die Fenster offen, Neu zieh in die Welt hinein Altes Bangen, altes Hoffen! Frühling, Frühling soll es sein! Still kann ich hier nicht mehr bleiben, Durch die Brust ein Singen irrt, Doch zu licht ist's mir zum Schreiben, Und ich bin so froh verwirrt. Also schlend'r ich durch die Gassen, Menschen gehen her und hin, Weiß nicht, was ich tu und lasse, Nur, daß ich so glücklich bin.
View text with all available footnotes
Researcher for this page: Jakob Kellner
Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Neue Liebe", appears in Gedichte, in 4. Frühling und Liebe [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Jakob Kellner
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 20
Word count: 114