by Christian Reinhold (1813 - 1856)
Und soll es wieder sein geschieden
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Language: German (Deutsch)
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Und soll es wieder sein geschieden, Da kaum dein Auge mir gelacht? So leicht erschüttert ist ein Frieden, Und ach, so schwer zurückgebracht! Und muß denn, wenn verwandte Seelen Sich endlich einmal treffen an, Muß gleich sich Eins vom Andern stehlen? Gibts gar kein Glück, das dauern kann? Vergessen soll ich jene Stunden, Die mich beängstet und beglückt? Und wird, was ich so tief empfunden, Wie eine Blume weggepflückt? Vergebens such' ich mich zu fassen. O sieh mich nicht im Scheiden an! Und, kannst du ruhig mich verlassen, So wisse nur, daß ich's nicht kann! Nimm hin! Ein Theil von meinem Leben Geht mit dir und ist ewig dein. Und, willst du den mir wiedergeben, So mußt auch du mein eigen sein.
J. Lang sets stanza 1
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View text with all available footnotesConfirmed with C. Reinhold, Gedichte, Stuttgart: Carl Mäcken, 1853, pages 93-94.
Text Authorship:
- by Christian Reinhold (1813 - 1856), no title, appears in Gedichte, in Lieder und vermischte Gedichte, in Verwandlung, no. 6 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2023-04-08
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