by Max Schneckenburger (1819 - 1849)
Translation by J. Baader
Die Wacht am Rhein
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Language: German (Deutsch)  after the German (Deutsch)
Our translations: ENG
Es braust ein Ruf wie Donnerhall, Wie Schwertgeklirr und Wogenprall: "Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! "Wer will des Stromes Hüter seyn!" Durch Hunderttausend zuckt es schnell, Und Aller Augen blitzen hell. Der deutsche Jüngling fromm und stark Beschirmt die heil'ge Landesmark. Auf blickt er in des Himmels Au'n, Wo todte Helden niederschau'n, Und schwört mit stolzer Kampfeslust: "Du Rhein bleibst deutsch, wie meine Brust!" "Und ob mein Herz im Tode bricht, "Wirst du doch drum ein Welscher nicht. "Reich wie an Wasser deine Fluth "Ist Deutschland ja an Heldenblut." "So lang ein Tröpfchen Blut noch glüht, "Noch eine Faust den Degen zieht, "Und noch ein Arm die Büchse spannt, "Betritt kein Welscher deinen Strand." Der Schwur erschallt; die Woge rinnt; Die Fahnen flattern in dem Wind. Lieb Vaterland! magst ruhig seyn; Fest steht und treu die Wacht am Rhein!
J. Lang sets stanzas 1-3
Confirmed with Der Bayerische Eilbote, Zweite Jahreshälfte (1840), No. 157 (Mittwoch, den 30. December), page 1258.
Note for stanza 3, line 4: in Lang's setting, in the repetition, the line returns to its original form "Du Rhein bleibst deutsch, wie meine Brust!"
Text Authorship:
- by J. Baader , "Die Wacht am Rhein", first published 1840 [an adaptation] [author's text checked 1 time against a primary source]
Based on:
- a text in German (Deutsch) by Max Schneckenburger (1819 - 1849), "Die Wacht am Rhein", written 1840
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2025-08-30
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