by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912)
Bei Dir muß ich mich aller Kunst und des...
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Language: German (Deutsch)
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Bei Dir muß ich mich aller Kunst und des Verdienst's entschlagen, Vom Himmel frei fällt deine Gunst wie Tau an Maientagen: Dem Feind, dem sag' ich: "scheue mich, ich führe scharfes Eisen," Dem Freund, dem sag' ich: "ehre mich, ich will mich würdig weisen." Dem König sag' ich: "gieb mir Gold, ich weiß, ich kann's verdienen," Meiner Mutter sag' ich: "sei mir hold, ich hab Dein Blut und Mienen:" -- Doch deine Huld, -- wie Sonnenschein, -- die kann ich nicht verlangen: -- Da muß man fein bescheiden sein und sie geschenkt empfangen.
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View text with all available footnotesConfirmed with Felix Dahn's Sämtliche Werke poetischen Inhalts, Band XVI, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1898, pages 66-67.
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- by Felix Ludwig Julius Dahn (1834 - 1912), no title, appears in Schlichte Weisen, no. 6 [author's text checked 2 times against a primary source]
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