by Ignaz Hub (1810 - 1880)
In stiller Nacht die Sultanin wacht
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Language: German (Deutsch)
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In stiller Nacht die Sultanin wacht, Die Odalisken träumen. Sie faßt der Sehnsucht glühende Macht: Wo mag der Geliebte säumen? Es flüstern die Sykomoren: Verloren! verloren! Voll süßer Narden schwimmt die Luft, Die Blumen kosen und küssen. Die Liebe lockt, die Liebe ruft, Sie kann ihn nicht grüßen und küssen. Es flüstern die Sykomoren: Verloren! verloren! Die Liebe singt, die Liebe klingt Im Flammenwirbeln der Sterne. Ihr Busen woget, ihr Herz es springt... Ersehnter, wo hält dich die Ferne? Es flüstern die Sykomoren: Verloren! verloren! Was rauschet, horch! was hallt für Ton? Was krächzen die Meeres-Raben? An einer Ceder am Libanon Dort liegt der Geliebte begraben! Es flüstern die Sykomoren! Verloren! verloren!
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View text with all available footnotesConfirmed with Humoristische Blätter, herausgegeben von Theodor von Kobbe, Erster Jahrgang No. 28 (Donnerstag, 11. October 1838), pages 222-223.
Text Authorship:
- by Ignaz Hub (1810 - 1880), no title, appears in Türkische Klänge , no. 6, first published 1838 [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website: 2011-07-13
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