possibly by Friedrich Fröbel (1782 - 1852)
Leise rauscht es in den Bäumen
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Language: German (Deutsch)
Leise rauscht es in den Bäumen, Und die stille Liebe wacht; Ist's vergönnt, von dir zu träumen? Süße, komm! der Abend lacht; Einen Kuß, dann gute Nacht! Lächelst du nach Mädchenweise? Unten harr' ich, Liebe wacht; In den Liedern sanft und leise Sang ich oft, wie ich gedacht: Einen Kuß, dann gute Nacht! Längst schon hat mich's fortgetrieben, Ungestüm, mit süßer Macht; Immer ist ein Wunsch geblieben, Sehnsucht hat ihn angefacht: Einen Kuß, dann gute Nacht! Laß, o laß mich glücklich scheiden, Um mich an der süßen Pracht, In den schönsten Augen weiden! Sage, wenn mein Lied vollbracht: Einen Kuß, dann gute Nacht!
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View text with all available footnotesConfirmed with Die Gesänge der Völker: Mustersammlung, enthaltend 584 der vorzüglichsten Gedichte und Gesänge aller Nationen in nationalen Parallelen von Wolfgang Menzel, Dritte unveränderte Ausgabe, Leipzig, Verlag von Gustav Mayer, 1866. The attribution shown in this anthology is "Aus Fröbels Taschenliederbuch", which may indicate that Fröbel either wrote the text or simply included it in his collection. Also confirmed with Ungeheure Heiterkeit: die Lieder der Harfenisten auf der Messe, Leipzig: 1846, collected by Christoph Pietzsch, authorship unattributed; contains two small deviations noted below.
Text Authorship:
- possibly by Friedrich Fröbel (1782 - 1852), "Nachtlied" [author's text checked 1 time against a primary source]
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