by Heinrich Seidel (1842 - 1906)
Schnelle Blüthe
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Language: German (Deutsch)
Mädchen ging im Feld allein, pflücken wollt’ sie Blümelein. Blüht ein Röslein, blüht ein Röslein an dem Hag, blüht ein Röslein an dem Hag, doch als sie das Röslein brach, flattert es dahin im Wind, flattert es dahin, flattert es dahin im Wind. Ei! Wie blühst du so geschwind, wie blühst du so geschwind. Nebenher im hohen Gras, Männertreu, wie blau blüht das. Will es binden, will es binden in den Kranz, will es binden in den Kranz, aber schnell in luft’gem Tanz, flattert es dahin im Wind, flattert es dahin, flattert es dahin im Wind. Ei! Wie blühst du so geschwind, wie blühst du so geschwind. Kommt ein junger Knab’ daher. Kannt’ ihn einst, kennt ihn nicht mehr, er schaut weg und sie bei Seit; so verändert sich die Zeit, Männertreu und Ros’ im Wind, Männertreu und Ros’ im Wind. Ei! Wie blüht du so geschwind, wie blüht du so geschwind!
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- by Heinrich Seidel (1842 - 1906) [author's text not yet checked against a primary source]
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This text was added to the website: 2016-03-27
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