by Max Kalbeck (1850 - 1921)
Im Walde wandr' ich einsam
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Language: German (Deutsch)
Im Walde wandr' ich einsam. Wie ist so kühl die Nacht! Die Wipfel träumender Tannen Schwanken und rauschen sacht. Tief schlafen die riesigen Berge In Nebeldecken gehüllt, Schweigend liegen die Thale, Von Mondenglanz erfüllt; Und auch die Vöglein schlafen, Verklungen ist ihr Lied, Der Quell allein ist munter Und plätschert nimmermüd. O Quell, sei du mein Bote, Springe hinab in's Thal, Vorüber der Liebsten Hause Und grüße vieltausendmal!
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View text with all available footnotesConfirmed with Aus Natur und Leben. Gedichte von Max Kalbeck, Zweite Auflage, Breslau: L. F. Maske, 1873, page 19.
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- by Max Kalbeck (1850 - 1921), "Nächtliches Wanderung ", appears in Aus Natur und Leben [author's text checked 1 time against a primary source]
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