by (Friedrich) Julius Hammer (1810 - 1862)
Nun ist die schöne Frühlingszeit
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Language: German (Deutsch)
Nun ist die schöne Frühlingszeit,
Nun geht es an ein Wandern;
Bald ist's allein,
Und bald zu Zwei'n,
Und trifft es sich, mit Andern.
Wie junges Grün und Sonnenschein
Muß bei dem Lenz das Wandern sein,
Das frische, frohe Wandern.
Dreifache Lust ist Liederlust
Kann sie ins Weite schallen;
Im grünen Hain
Die Vögelein,
Die treiben's nach Gefallen.
Wie junges Grün und Sonnenschein
Muß bei dem Lenz das Singen sein,
Das frische, frohe Singen.
Wer singen und wer wandern kann,
Thu's lieber heut' als morgen!
Es scheucht Gesang
Und Wandergang
Das eigennütz'ge Sorgen.
Wie junges Grün und Sonnenschein
Muß bei dem Lenz die Freude sein,
Die frische Herzensfreude.
Frisch auf, Gesang und froher Gang,
Mit frommem, freiem Sinne!
So springt der Quell
Des Lebens hell,
Uns zwiefach zum Gewinne.
Mit jungem Grün und Sonnenschein
Zog auch in unsre Herzen ein
Des Lenzes Segensfülle.
J. Rheinberger sets stanzas 1-3
L. Stark sets stanzas 1-2
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View text with all available footnotesConfirmed with Zu allen guten Stunden. Dichtungen von Julius Hammer, Zweite Auflage, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1857, pages 68-69.
Text Authorship:
- by (Friedrich) Julius Hammer (1810 - 1862), "Wanderlied", appears in Zu allen guten Stunden [author's text checked 1 time against a primary source]
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