by Karl Klingemann (1798 - 1862)
Es brechen im schallenden Reigen
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Language: German (Deutsch)
Es brechen im schallenden Reigen Die Frühlingsstimmen los, Sie können's nicht länger verschweigen, Die Wonne ist gar zu groß! Wohin, sie ahnen es selber kaum, Es rührt sie ein alter, ein süßer Traum! Die Knospen schwellen und glühen Und drängen sich an das Licht, Und warten in sehnendem Blühen, Daß liebende Hand sie bricht. Wohin, sie ahnen es selber kaum, Es rührt sie ein alter, ein süßer Traum! Und Frühlingsgeister, sie steigen Hinab in der Menschen Brust, Und regen da drinnen den Reigen Der ew'gen Jugendlust. Wohin, wir ahnen es selber kaum, Es rührt uns ein alter, ein süßer Traum!
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- by Karl Klingemann (1798 - 1862) [author's text not yet checked against a primary source]
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