by Johann Georg Fischer (1816 - 1897)
Kaum auf die Stirne küßt' ich dich
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Language: German (Deutsch)
Kaum auf die Stirne küßt' ich dich Und war erschrocken fast, Als du wie eine Zuflucht mich So heiß umfangen hast, Als fiebernd immer voller mir Am Hals dein Schluchzen quoll, Und deine Pulse sich gejagt, Sprachlosen Odems voll. Da ahnt' ich wohl, du kleines Herz, Das solche Flammen kennt, Die ganze ungelöschte Gluth Die heimlich auf Erden brennt.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von J. G. Fischer, dritte vermehrte und aus den verschiedenen Sammlungen vervollständigte Auflage, Stuttgart: J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1883, pages 19 - 20.
Text Authorship:
- by Johann Georg Fischer (1816 - 1897), "Unergründlich" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2018-12-21
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