by Richard Volkmann (1830 - 1889), as Richard Leander
Nachtigallen‑Lied
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Language: German (Deutsch)
"Tiu! Tiu! Gott grüß di, min Fru! Och! wat sin wi doch hüt För glückselige Lüt!" Laß doch dein Singen, Nachtigall, Es macht mich gar zu trübe; Was soll mir auch dein Schwätzen all Von Lieb' und nur von Liebe? Ich weiß ja wohl, wie süß sie thut, Du brauchst mir's nicht zu sagen; Hätt' ich, wie du, so frischen Mut, Viel heller wollt' ich schlagen. So lüpf' doch deine Federlein, So flieg doch auf geschwinde, Und sing vor ihrem Kämmerlein Im grünen Ast der Linde! Was auch ins Ohr ihr raunt der Mai Sie will davon nichts wissen, So sag ihr du, wie lieb es sei, Das Herzen und das Küssen. "Tiu! Tiu! Gott grüß di, min Fru! Och! wat sind wi doch hüt För glückselige Lüt! Zicküth!" - -
C. Noseda sets stanzas 1, 6
Text Authorship:
- by Richard Volkmann (1830 - 1889), as Richard Leander, "Nachtigallenlied", appears in Gedichte, in Altes und Neues, no. 21 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2014-01-20
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