by Friedrich Adolf Krummacher (1768 - 1845)
Auf hoher Alp
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Language: German (Deutsch)
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Auf hoher Alp Wohnt auch der liebe Gott, Er färbt den Morgen roth, Die Blümlein weiß und blau, Und labet sie mit Thau. Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt. Auf hoher Alp, Auf kräuterreichen Höhn Die Lüftlein lieblich wehn, Gewürzig, frei und rein. Mags auch sein Odem seyn? Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt. Auf hoher Alp Erquickt sein milder Strahl Das stille Weidethal; Des hohen Glätschers Eis Glänzt wie ein Blütenreis. Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt. Auf hoher Alp Des Gießbachs Silber blinkt; Die kühne Gemse trinkt An jäher Felsen Rand Aus seiner hohlen Hand. Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt. Auf hoher Alp In Schaaren weiß und schön Die Schaaf und Zieglein gehn Und finden's Mahl bereit, Daß sich ihr Herze freut. Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt. Auf hoher Alp Der Hirt sein Heerdlein schaut Sein Herze Gott vertraut Der Geis und Lamm ernährt, Ihm auch wohl gern bescheert. Auf hoher Alp ein lieber Vater wohnt.
C. Loewe sets stanzas 1-3
J. Becker sets stanzas 1-2, 4, 6
S. Bagge sets stanzas 1-3
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View text with all available footnotesConfirmed with Festbüchlein. Eine Schrift für das Volk, von Dr. F. A. Krummacher. Erstes Bändchen. Der Sonntag, Neueste verbesserte Auflage, Rentlingen, in der J. J. Mäcken'schen Buchhandlung, 1813, pages 123-124. Note: modern German would change the following spellings: "roth" -> "rot", "Thau" -> "Tau", "seyn" -> "sein", "Glätschers" -> "Gletschers"
Text Authorship:
- by Friedrich Adolf Krummacher (1768 - 1845), "Das Alpenlied", appears in Festbüchlein, in 1. Der Sonntag [author's text checked 1 time against a primary source]
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