by Julius Waldemar Grosse (1828 - 1902)
Erste Liebe See original
Language: German (Deutsch)
So hat noch Niemand mit mir gethan. An beiden Händen faßt' er mich an Und schaute mir in die Seele So unwiderstehlich, so tief hinein, Als wollt' er schau'n, wo ein Fältelein Ihm etwas noch verhehle. So hat noch Niemand mich gefragt; Was ich gejubelt, was ich geklagt, Das ruht nun in seinem Herzen. Die ganze Welt ward mir zum Traum: Bin ich es selbst noch, ich weiß es kaum, Mich blendet's wie Weihnachtskerzen. So hat noch Niemand mich geküsst, Nicht Vater, Mutter beim heiligen Christ. Nach all den bunten Geschenken! Doch alle nun gäb' ich lächelnd hin, So fröhlich ist mir's, so selig zu Sinn Darf ich an ihn nur denken!
Composition:
- Set to music by Karl Geiger , "Erste Liebe", op. 2 (Vier Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 2, published 1888 [ voice and piano ], München, Werner
Text Authorship:
- by Julius Waldemar Grosse (1828 - 1902), "Erste Liebe"
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Researcher for this page: Johann Winkler
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