by Anonymous / Unidentified Author
Language: German (Deutsch)
Preisen soll mein Lied die Schöne, die, voll Treu' am Vaterland, einen uns'rer Bundessöhne ihres Herzens würdig fand, die kein Flitterstaat entzückte, nicht ihr Herz dem Toren schlug, welche Tugend nur beglückte, eine Seele sonder Trug. Dass sie aus der Mädchen Mitte mit dem Jüngling Hand in Hand um die väterliche Hütte keuscher Liebe Kränze wand, so sein Eden ihm auf Erden, so sein frohes Erbteil ward, dass er glücklicher zu werden kaum noch süß vor Wonne harrt. Die voll Liebe jeden Morgen mit Auroren ihn begrüßt und die männlich schweren Sorgen lächelnd von der Stirn ihm küsst, sich der Güter dieser Erden schwesterlich mit ihm erfreut und auch selbst auf die Beschwerden dieses Lebens Rosen streut. Schwestern, die ihr diesem Bilde gleichet oder gleichen wollt, nehmt den Dank mit holder Milde, den euch gern der Maurer zollt; zürnet nicht mit unser'n Kreisen, wenn euch Furcht die Loge schließt, denkt, was oft dem größten Weisen euer Reiz gewesen ist!
Composition:
- Set to music by Eduard Tauwitz (1812 - 1894), "Maurer-Lied", op. 18 (Vier Lieder für Bass oder Alt mit Pianoforte) no. 2, published 1846 [ bass or alto and piano ]
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
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Researcher for this page: Johann Winkler
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