by Heinrich Zeise (1822 - 1914)
O! lass mich in den Glanz des Auges schauen Matches original text
Language: German (Deutsch)
Des Liebchens Hände hielt ich fest umschlungen Und preßte glühend sie an meine Brust, Sie aber hat ein einfach Lied gesungen Voll Heiterkeit, voll froher Jugendlust. Sie sah auf mich, ihr Aug' begann zu thauen, Die bleichen Wangen färbte ros'ge Gluth, Ich mußte in den Glanz des Auges schauen, Darin des Himmels lichte Bläue ruht. Und lächelnd bog sie dann das Haupt hernieder, So daß der Locken Fülle niederrollt, Ich dachte nicht der harmlos stillen Lieder, Ich spielte mit der Locken weichem Gold. All, all mein Glück kann ich auf dich nur bauen, Mit treuem Sinne und mit frohem Muth, -- Ich mußte in den Glanz des Auges schauen, Darin des Himmels lichte Bläue ruht. Und wird dies Auge sich denn nimmer feuchten? Wird's ewig strahlen mit dem linden Schein? Wird mir der Stern auf allen Wegen leuchten Und meinem Leben seinen Glanz verleihn? Er wird's, er wird's, komm laß uns Hütten bauen, D'rin weilt so gern ein Herz, das fromm und gut, -- Und ewig laß mich in dein Auge schauen, Darin des Himmels lichte Bläue ruht.
Composition:
- Set to music by Julius Melchert (1810 - 1886), "O! lass mich in den Glanz des Auges schauen", op. 19, published <<1850 [ tenor and piano or guitar ], confirmed with Phoebus: auswahl beliebter Opern-Arien und Gesänge, dritte Sammlung, Hamburg: G. W. Niemeyer, 1850; arr. for solo voice and guitar by A. Caroli, song no. 39, pages 43 - 45
Text Authorship:
- by Heinrich Zeise (1822 - 1914), "O, laß mich in den Glanz des Augen schauen! ", appears in Gedichte, in 1. Band I, in Kleine Lieder
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2021-05-13
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