by Julius Mosen (1803 - 1867)
In die Ferne geht mein Sehnen See original
Language: German (Deutsch)
In die Ferne geht mein Sehnen, Zu den Wolken dringt mein Blick, Aus den Augen weinen Thränen, Um das längst vergangen Glück. Lüfte, die ihr in den Bäumen Leise flüsternd weiter eilt; Wißt ihr wohl von jenen Räumen, Wo die Allerschönste weilt? Weiden weinen an den Bächen, Quellen an der Felsenwand, Klagend scheinen sie zu sprechen Von dem wunderbaren Band. Doch mein Leid, wer kann es theilen? Luft und Welle darf entflieh'n, Über Erd' und Himmel eilen; Ich nur langsam weiter zieh'n.
Note for stanza 2, line 2, word 4: in the score for Zoege von Mannteuffel's song, this word is "eilet" instead of "eilt", but as it is marked under a single note and the rhyming partner "weilt" two lines later is left untouched, it is presumed a typo.
Composition:
- Set to music by Peter Otto Zoege von Manteuffel (1777 - 1847), "In die Ferne geht mein Sehnen" [ voice and piano ], in the 1894 collection Baltische Gesänge aus der Zeit vom 17ten Jahrhundert ab bis zur Gegenwart gesammelt und herausgegeben von Robert von zur Mühlen, Book I
Score: IMSLP [external link]
Text Authorship:
- by Julius Mosen (1803 - 1867), "In die Ferne", appears in Georg Venlot, chapter 14
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2011-07-21
Line count: 16
Word count: 86