by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Nun schlafen die Vöglein im Neste, Nun schlummern die Blüthen am Strauch, Und unter dem Himmel die Weste, Horch, horch! sie ruhen nun auch. Nur droben, da wachen die Sterne Sie singen ihr ewiges Lied, Das, hallend aus endloser Ferne, So sanft die Erde durchzieht. Der Herr, der von Anbeginn lenket Das ganze schimmernde Heer, Auch deiner liebend gedenket, Du giltst ja ihm noch viel mehr. Der segnet die Vöglein und Blüthen, Und leitet der Winde Hauch, Der wird auch dich wohl behüten, So ruh' in Frieden du auch!
Composition:
- Set to music by Karl Pfleger (1866 - 1952), "Abendruhe", published 1913 [ ssa chorus ], from Singen und Klingen aus dem Wienerwald. Neue zwei- und dreistimmige Weisen, Lieder und Jugendchöre (mit und ohne Begleitung) für Haus, Schule und Leben (Knaben und Mädchen), Band I, 2. Tageszeiten, no. 71, Wien: Josef Eberle
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Abendlied", appears in Liederbuch, in 1. Naturlieder, no. 118
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