by Emanuel Geibel (1815 - 1884)
Weit, weit aus ferner Zeit See original
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Weit, weit aus ferner Zeit,
Aus grüner Jugendwildniß
Grüßt mich in Lust und Leid
Ein wundersames Bildniß.
Wohl kenn' ich gut
Der Lippe Glut,
Die mit mir pflag zu kosen,
Das Auge so hold,
Der Locken Gold
Der Wange bleiche Rosen.
Denn ob in Kampf und Schmerz
Kein Hauch der Jugend bliebe:
Nie doch vergißt das Herz
Den Traum der ersten Liebe.
...
Still, still blickt's mich an durch Thränen,
Will seine Locken lind
An meine Schulter lehnen.
Es winkt so lieb,
Es singt so trüb
Von Zeiten, die vergangen;
Da schmilzt mein Sinn
In Heimweh hin,
Bin für und für gefangen.
Denn ob in Kampf und Schmerz
Kein Hauch der Jugend bliebe:
Nie doch vergißt das Herz
Den Traum der ersten Liebe.
Note: the text above is taken from stanzas 1,3 of the original text.
Composition:
- Set to music by Max Bruch (1838 - 1920), "Weit, weit aus ferner Zeit", op. 60 no. 6, published 1892, stanzas 1,3 [ SATB chorus a cappella ], Magdeburg, Heinrichshofen's Verlag
Text Authorship:
- by Emanuel Geibel (1815 - 1884), "Schottisch", appears in Juniuslieder, in Zu Volksweisen, no. 2
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This text was added to the website: 2009-11-20
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