by Karl Christian Gärtner (1712 - 1791)
Translation

Der Heimliche
Language: German (Deutsch)  after the German (Deutsch) 
Schon lange schmeck ich ein Vergnügen,
das ich der Neubegier verschwiegen,
die forschend mir ins Auge sah.
Nicht Ruhm, nicht Gold ist meine Freude;
sie reizen, glaub' ich, alle beide:
doch lieblicher reizet

Nein! ich werde sie nicht nennen;
zwar alle, welche Schönheit kennen,
die kennen unsre Sylvia:
Mehr aber braucht man nicht zu wissen.
Ich weiß, was ich versprechen müssen,
als sie mir ihr Herze

Sie haßt mich nicht, ich müßt' es lügen;
nur sagt sie: Damon sey verschwiegen!
Und was sie sagt, das thu' ich ja. 
Ihr wißt es nur, ihr stummen Linden!
Die Stunden, die bey Euch verschwinden,
verschwinden uns unter

Collected by Karl Wilhelm Ramler in Lyrische Blumenlese I. II. III. IV. und V. Buch, Leipzig, 1774.


The text shown is a variant of another text.
It is based on

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2014-05-24
Line count: 18
Word count: 104