by Carl Siebel (1836 - 1868)

Still an der kühlen Fluth
Language: German (Deutsch) 
Still an der kühlen Fluth
Schlummert die wilde Gluth.
Kennst du sie wohl?
Rheinwein und reiner Wein! 
Bist du ein Sohn vom Rhein,
Kennst du sie wohl! 

Was in der Rebe gährt,
Hat sich zum Wein geklärt,
Feurig und rein.
Unter dem Rebenzelt,
Sitzen mir froh gesellt,
Drunten der Rhein. 

Römer von grünem Glas,
Perlendes, goldnes Naß,
Seid mir gegrüßt!
Fremdling, o komm zum Rhein,
Willst du beherbergt sein  -- 
Sei mir gegrüßt!  

About the headline (FAQ)

Confirmed with Gedichte, zweite vermehrte Auflage, Iserlohn: Julius Bädeker, 1859. Appears in Liederbuch, in Wein und Wandern, in Ein Liederheft vom Rhein, no. 1, pages 242 - 243.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2019-07-02
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