by Eduard Neumann (1862 - 1937)

Ich halte wohl die Zähren
Language: German (Deutsch) 
Ich halte wohl die Zähren, 
Wenn mir das Auge brennt; 
Ich kann der Lippe wehren, 
Daß sie dich jemals nennt.  

Und die nach dir sich ranken 
Wie nach der Sonne Blick, 
Ich weise die Gedanken 
Gebieterisch zurück. 

Doch Eins ist wider Willen 
Und ich hab' keinen Bann  --  
Kommst du im Traum, im stillen, 
Und siehst mich weinend an. 

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Confirmed with Eduard Neumann, Gedichte, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1863, page 127. Appears in Andere Lieder.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2020-11-16
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