by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866)
Es feget die Heide der heulende Wind
Language: German (Deutsch)
Es feget die Heide der heulende Wind, verschwunden die Sterne, die schimmernden, sind, ein Feuer nur glimmt in der Öde allein, dort sitzen wir einsam auf moos'gem Gestein. Wir bieten dem Sturme die kräftige Brust, nicht kann uns verscheuchen sein Tosen die Lust. Wir kauern und sitzen und strecken uns lang beim Klange der Zither, beim frohen Gesang. Wir ziehen und wandern landaus und landein, die Erde zum Lager, das Kissen ein Stein, als Leiter die Sterne, den Himmel zum Schutz, zur Kurzweil' die Zither und Fäuste zum Trutz. Wir mögen nicht frönen und buhlen um Geld; nie ruhende Wand'rer durchzieh'n wir die Welt, in Wüsten nur weilend, den Menschen vorbei wir ziehen und wandern und fühlen uns frei.
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Confirmed with Klänge und Bilder aus Ungarn. In Dichtungen von Johann N. Vogl, Wien, 1839.
Text Authorship:
- by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866), "Zigeuner auf der Heide", appears in Klänge und Bilder aus Ungarn: Dichtungen [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Friedrich Wilhelm Jähns (1809 - 1888), "Zigeunerlied", op. 70, published 1888 [ mixed chorus and piano ad libitum ], Leipzig, Licht [sung text not yet checked]
- by Wilhelm Speyer (1790 - 1878), "Zigeuner auf der Heide", op. 64 no. 2, from Drei Zigeunerlieder von J. N. Vogl, no. 2 [sung text checked 1 time]
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