by Martin Opitz (1597 - 1639)

Jezzund kömmt die Nacht herbei
Language: German (Deutsch) 
Jezzund kömmt die Nacht herbei,
Vieh und Menschen werden frei,
Die gewünschte Ruh geht an;
Meine Sorge kommt heran.

Schöne glänzt der Mondenschein;
Und die gülden Sternelein;
Froh ist alles weit und breit,
Ich nur bin in Traurigkeit.

Zweene mangeln überall
An der schönen Sternen Zahl;
Diese Sterne die ich mein'
Ist der Liebsten Augenschein.

Nach dem Monden frag' ich nicht,
Dunkel ist der Sternen Licht;
Weil sich von mir weggewendt
Asteris mein Firmament.

Wann sich aber neigt zu mir
Dieser meiner Sonnen Zier,
Acht' ich es das beste sein,
Daß kein Stern noch Monde schein'.

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

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