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Ein Sträußlein möcht' ich gar zu gern
Language: German (Deutsch) 
Ein Sträußlein möcht' ich gar zu gern 
Von diesen Blümlein allen, 
Die auf der Wiese nah und fern 
Mir gar so wohl gefallen!  

Ach, blieb nur auf der Thau darauf 
Mit seinem Demantschimmer, 
Er träufelt ab, dieweil ich lauf 
Durch's Haus hinauf ins Zimmer!  

Mit Wasser füll' ein Gläslein ich, 
Die Blumen zu erlaben, 
Ihr Duft verbreitet schnelle sich  --  
Man kann nichts Schön'res haben!  

Doch nein!   ich laß' die Blümlein stehn, 
Und will mir keines pflücken, 
Mag auf der Wies' sie lieber seh'n, 
Brauch nicht mich d'rum zu bücken. 

Und fallen sie dann endlich ab, 
Wenn sich die Hälmlein biegen, 
So können sie im grünen Grab 
Still auf der Wiese liegen! 

About the headline (FAQ)

Confirmed with Franz Ludwig Evarist Alexander, Graf von Pocci, Was du willst: ein Büchlein für Kinder, zweite Auflage, München: Braun & Schneider, 1853, page 9. Appears in Die Blumen

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2021-10-01
Line count: 20
Word count: 111