by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
Schön ist das erste Grün in dem Walde
Language: German (Deutsch)
Schön ist das erste Grün in dem Walde, Lieblich der Büsche Blühn an der Halde; Giengest du mit, o wie wär' es doch [Tausend, tausend Mal]1 schöner noch! Schön ist der Vögel wonniger Reigen, Lieblich die Luft in den sonnigen Zweigen; Aber nicht strahlt mir dein Auge zurück, Selig lächelnd des Frühlings Glück!2 Schön wohl und lieblich ist Alles zu schauen, Könnt' ich mit dir nur durchwallen die Auen; Komm denn, ach komm, eh die Blüthen verwehn, Bald muss der Frühling, der holde, [vergehn]3!
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View text without footnotesConfirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 191-192.
1 Randhartinger: "Tausend-, tausendmal"2 Randhartinger adds
Schön ist der Blumen Nicken und Grüßen, lieblich der Duft, den sie schicken, die Süßen! Du aber fehlst mir, du Ferne du! Könnt' ich herzu dich wünschen im Nu!3 Randhartinger: "verweh'n"
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Schön ist das erste Grün in dem Walde", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 217 [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Franz Wilhelm Abt (1819 - 1885), "Schön ist das erste Grün", op. 258 (4 Lieder für Alt oder Mezzo-Sopran mit Pianoforte) no. 4, published 1864 [ alto or mezzo-soprano and piano ], Leipzig, Hofmeister [sung text not yet checked]
- by Benedikt Randhartinger (1802 - 1893), "Schön ist das erste Grün im Walde" [sung text checked 1 time]
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