by Ludwig Ferdinand Schmid (1823 - 1888), as Dranmor
Translation

Wo dunkle Tannen steh'n
Language: German (Deutsch)  after the German (Deutsch) 
Ich möchte schlafen geh'n 
Dort, wo die Hügel wallen 
Und wo die Tannen steh'n , 
Da möcht' ich niederfallen 
Und, ohne Herzensqual, 
Zum allerletzten Mal 
Die weißen Wolken seh'n 
Und ewig schlafen geh'n.

O, langersehnte Lust, 
Die Menschen zu vergessen 
Und diese heisse Brust 
In kühlem Thau zu netzen! 
Ein letzter kurzer Traum 
Am stillen Waldessaum 
Von Zeiten gar zu schön, 
So möcht' ich schlafen geh'n.

Ich habe lang gewacht 
In süsser Hoffnung trunken, 
Nun ist in Todesnacht 
Der Liebe Stern versunken; 
Fahr' wohl, du Himmelslicht, 
Fürwahr, ich zage nicht: 
Wo dunkle Tannen steh'n 
Da möcht' ich schlafen geh'n.

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It is based on

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Researcher for this text: Johann Winkler

This text was added to the website: 2021-02-08
Line count: 24
Word count: 99