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by Heinrich Proch (1809 - 1878)

Das Schwabemädle
Language: Swabian (Schwäbisch) 
Available translation(s): ENG
Beim Biabli, jo, wer' i so gern,
und doch ischt er mir gar so fern.
Nett wahr? du bleibsch mer trei,
und liabsch me immer nei?
Trennt uns a Berg un Dahl,
du triffsch koin andre Wahl.
Nah oder fern
di han i gern,
i suach koin andern noi,
han jo mei Schätzli d'Hoim.

An di allein han i nor denkt,
han dir jo g'wiss Freide mit g'schenkt.
Einer, der hätt mer g'seit,
dass i sei Liab soll sei,
hätt mer sei Herz ausg'schütt
un um a Küssle bitt.
Dees kann net sein,
han i ihm g'seit;
i suach koin andern noi,
han jo mei Schätzli d'Hoim.

Un sollt i di halt nie mehr scha,
wird halt mei Liab do no besteha,
und bin i au scho dott,
bitt i den liebe Gott,
dass er dir gibt nur Glück,
dass denksch an mir zurück,
un bei die Stern
bleib' i jo gern!
Suchsch dir koin andre, noi,
kommsch ball zu mir dann Hoim.

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):

  • by Heinrich Proch (1809 - 1878), "Das Schwabemädle", subtitle: "Lied in schwäbischer und in österreichischer Mundart", op. 135, published 1847 [ voice and piano ], Wien, Diabelli und Co. [sung text checked 1 time]

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Johann Winkler) , "The Swabian Maiden", copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Johann Winkler

This text was added to the website: 2022-10-10
Line count: 30
Word count: 163