by Franz Hirsch (1844 - 1920)

Verblichen ist der grüne Wald
Language: German (Deutsch) 
Verblichen ist der grüne Wald,
Mein Herze thut mir weh,
Das thut mir an ein Winter kalt,
Dazu der weiße Schnee.
Wenn ich doch die Wege wüßt',
Da die Nachtigall geflogen ist,
Ich zöge über die See! 

Erbleicht ist euer Lichter Schein,
Ihr Blumen, grüner Klee,
Da mich umfing der Traute mein, 
Nun thut er's nimmermeh!
Von hinnen ritt er alsobald
Seines Hifthorns Ton mir immer schallt:
Ade, du Maid, ade! 

Der du der Welt ein Meister bist,
Mach, daß mein Leid vergeh',
Und gib, trotz Winters arger List,
Daß ich ihn wiederseh'! 
Uns kommt ein schöne Sommerzeit,
Horch!  Freude lacht nach Herzeleid,
Singt's Vöglein in der Höh'!

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Confirmed with Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben, siebzehnter Jahrgang, ed. by Robert Prutz & Karl Frenzel, Leipzig: F. A. Brockhaus, Juli-December, 1867. Appears in Franz Hirsch's Vagantenlieder, pages 505 - 506.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2019-02-09
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